NATKO-Urlaubstipp Nr. 1: Barrierefreie Naturerlebnisse im Nationalpark Eifel

Der Sommer 2018 beschert uns in diesem Jahr ein rekordverdächtiges Wetter. Wenn Sie noch keine Pläne haben, was Sie mit ein paar freien Tagen oder am Wochenende anfangen können, haben wir ein paar tolle MOBITIPPs für Sie. Gemeinsam mit unserem Partner „Tourismus für Alle Deutschland e.V.“ (NatKo) stellen wir Ihnen nach und nach interessante Resieziele in Deutschland vor, die für behinderte Menschen nach dem bundeseinheitlichen Zertifizierungssystem „Reisen für Alle“ (RfA) überprüft und zertifiziert wurden. Auf geht’s!

Fahrsicherheitstraining mit Hand und Fuß

Zwar übernimmt die Technik nach und nach immer mehr die Kontrolle beim Autofahren, noch ist aber der Mensch der entscheidende Faktor – und gleichzeitig die größte Schwachstelle. Bei der Audi Driving Experience können Autofahrer lernen, wie sie ihr Fahrverhalten optimieren können. Ein bis zwei Mal im Jahr gibt es die Kurse auch für Menschen mit Behinderung. MOBITIPP hat sich angeschaut, warum das für alle Beteiligten eine besondere Herausforderung ist.

Christian Bayerlein: „Ich bin mit meinem Körper im Reinen“ (Teil II)

Ein Künstler, der ihn als Akt gemalt hat, empfand seinen Körper als „Wollknäuel“. Christian Bayerlein selbst bezeichnet sich als „Sex-Nerd“, hat Erfahrungen mit Monogamie, offener Beziehung, Fetisch und Formen von Sado-Maso gesammelt. Ganz schön provokant, findet mancher. Doch der Koblenzer hat die Diskussion, wie offensiv er mit dem Thema Sex umgehen will, für sich längst abgeschlossen. Er lebt mit spinaler Muskelatrophie und tritt selbstbewusst für selbstbestimmte Sexualität für Menschen mit Behinderung ein.

Christian Bayerlein: „Ich bin mit meinem Körper im Reinen“ (Teil I)

Christian Bayerlein ist ein Vorreiter der gesellschaftlichen Diskussion um das Thema Behinderung und selbstbestimmte Sexualität. Der Koblenzer hat spinale Muskelatrophie, arbeitet als Webdesigner, liebt Reisen und erforscht die Spielarten der Sexualität. Der Film ‚Touch Me Not‘, in dem Christian Bayerlein mitspielt, gewinnt auf der 68. Berlinale den Goldenen Bären. Ein MOBITIPP-Interview in zwei Teilen.

Conny Runge: Wenn in der E-Mail steht‚ Es macht wieder Spaß!‘

Letzten Herbst ist Conny Runge der Liebe wegen von Berlin nach Köln umgezogen. Neben ihrer Haupttätigkeit in einer Reha-Firma ist die 40-Jährige jetzt häufig für die Fördergemeinschaft FGQ als Sexualberaterin im Rhein- und Ruhrgebiet unterwegs und baut den Bereich aus. Ihr Rat ist in Kliniken, bei Betroffenen und Angehörigen gefragt. Türöffner für Gespräche sind auch ihre Kurse als Deutschlands erste zertifizierte Zumba-Trainerin im Rollstuhl.

Sabine Delle: Vermittlerin von Sportmodels mit Handicap

Mit ihrer Agentur „Bühnenkind“ in Hamburg hat sich Sabine Delle auf Models spezialisiert, die sich durch ein besonderes Talent auszeichnen: Kinder und Erwachsene, die eine Sportart oder ein Musikinstrument gut beherrschen, Doubles, Tänzer und Artisten. Seit rund drei Jahren vertritt sie auch Sportlerinnen, Sportler und etablierte Models mit einer Körperbehinderung.

Diese Pannenhilfe leisten Autoclubs bei Elektromobilen

Wer mit seinem Elektroscooter losdüst, will nicht an eine Panne denken. Aber es kann beruhigend sein, wenn man als Mitglied eines Automobilclubs weiß, dass im Falle eines Falles ein Anruf genügt und Hilfe naht. MOBITIPP hat bei Automobilclubs nachgefragt, wer Pannenhilfe leistet, wenn das Elektromobil von mobilitätseingeschränkten Mitgliedern schlappmacht.

„Wir wollen eine geile Show bieten“

Felix Streng war einer der erfolgreichsten Newcomer der Paralympics in Rio de Janeiro. Gold mit der Staffel, dazu Bronze über 100 Meter und im Weitsprung. Die Premiere bei den Spielen hätte kaum erfolgreicher laufen können. Doch nur ein Jahr später verpasste der Leichtathlet des TSV Bayer 04 Leverkusen die WM in London. Eine Entzündung an der Achillessehne und ein Infekt stoppten den Hochveranlagten. Inzwischen ist Felix Streng zurück auf der Bahn – und fiebert der Para Leichtathletik-EM in Berlin in 100 Tagen entgegen.

Sascha Schrön: YouTuber mit professionellem Anspruch

Webseite, Facebook, Instagram und YouTube: Sascha Schrön ist vielseitig im Internet unterwegs. Die meiste Zeit und Leidenschaft investiert der Hamburger in seinen YouTube-Videokanal. Wenn alles klappt, will der 33-Jährige demnächst Filmproduktion studieren, um seine Projekte möglichst professionell umsetzen zu können. MOBITIPP hat den YouTuber nach seiner technischen Ausrüstung gefragt und wie er als Tetraplegiker ohne Fingerfunktion damit umgeht.