„Reisegruppe Niemand” startet zur Inklusions-Tournee

Fünf Menschen, 76 Stunden, 16 Landeshauptstädte, 348 Haltestellen: Das sind Eckdaten einer ungewöhnlichen Zugfahrt, die die „Reisegruppe Niemand” am 12. November im Berliner Hauptbahnhof antritt. Sie will damit auf das Benachteiligungsverbot für behinderte Menschen im Grundgesetz Artikel 3 Absatz 3 aufmerksam machen, das vor 25 Jahren Inkraft getreten ist. Unterwegs will die Gruppe Erfahrungen behinderter Menschen einsammeln.

Wegweiser: Wie Betriebe das Potenzial schwerbehinderter Mitarbeiter nutzen können

Es gibt immer mehr Menschen mit Schwerbehinderung im erwerbsfähigen Alter. 2017 waren das nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 3,3 Millionen Personen in Deutschland. Doch Arbeitgeber tun sich noch immer schwer, sie einzustellen. Die Aktion Mensch und das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) am Institut der deutschen Wirtschaft (IW) wollen das mit dem aktuellen Ratgeber „Inklusion im Betrieb” ändern.

Produkt-Review: Der Juvo B5 von Ottobock mit Mittelradantrieb

Hält das Torsion-Drive-System, was Ottobock verspricht?
Elektrorollstühle mit Mittelradantrieb sind superwendig und deshalb perfekt für Innenräume geeignet. Im Außengelände hatten sie aber bisher Schwächen, weil das Antriebsrad bei unebenem Gelände schon mal frei in der Luft hing, sodass der Rollifahrer ohne fremde Hilfe nicht weiterkam. Ottobock hat mit dem Torsion-Drive-System eine Lösung dafür entwickelt, die wir ausgiebig getestet haben.

Toyota präsentiert Rollstuhlzuggerät und Elektromobil

Im Mittelpunkt stand auf der „Future Expo“ der Tokyo Motor Show 2019, die gestern (24.10.) eröffnet wurde, bei Toyota ein serienreifes, ultrakompaktes Elektroauto. Ganz nebenbei zeigte der Konzern aber auch noch elektrische Mobilitätshilfen für Senioren und Menschen mit Behinderung, die schon bald serienreif sein sollen.

Produkt-Review: Der faltbare Elektrorollstuhl Ergoflix L

Was kann ein E-Rolli, der knapp 27 Kilo wiegt, was kann er nicht? Wir wollten es wissen und haben den faltbaren Elektrorollstuhl Ergoflix L von JBH Medizintechnik getestet. Was dabei herausgekommen ist, seht ihr in unserem Produkt-Review.

Karina Lauridsen: Physiotherapeutin im Rollstuhl

Nach ihrem Unfall beim Fallschirmspringen konzentrierte sich Karina Lauridsen so schnell wie möglich auf das Wesentliche und probierte entschlossen aus, was ihr noch möglich ist. Das war sehr viel: Die Dänin vertrat ihr Land erfolgreich bei den Paralympischen Spielen. Sie schloss mehrere Ausbildungen ab und fand als Physiotherapeutin neue berufliche Erfüllung. Gespräch mit einer Frau, die sich auch von ihren Klienten manchmal mehr Selbstverantwortung wünscht.

Mitgliedschaft als Gütesiegel

Der Bedarf an individuell umgebauten Kraftfahrzeugen für Menschen mit Behinderung und Senioren wächst seit Jahren. Allerdings erfordert es weit mehr als handwerkliches Können, um solche Umbauten vorzunehmen. Damit für die Endkunden erkennbar ist, bei welchen Betrieben sie kompetent beraten und betreut werden, hat der Verband der deutschen Fahrzeugumrüster e. V. (VFMP) deshalb jetzt strenge Qualitätsstandards festgelegt. Nur zertifizierte Betriebe dürfen das offizielle Logo verwenden.

Samuel Koch: „Warten auf Godot” mit umgebautem Autoscooter

Samuel Koch spielt in der Inszenierung des Theaterstücks „Warten auf Godot” von Regisseurin Sandra Strunz am Nationaltheater Mannheim mit. Teil des Bühnenbilds ist ein Autoscooter, für das der Autoumrüster Paravan die Steuerung an die Bedürfnisse des hochgelähmten Schauspielers angepasst hat.

Programm Wegbegleiter: Alles, was man nach der Reha wissen möchte

Beruf, Partnerschaft, Urlaub, Sex – nach der Reha werden Menschen mit Querschnittlähmung wieder mit einem Alltag konfrontiert, in dem vieles anders ist als zuvor. Das Programm „Wegbegleiter” des Katheterherstellers Hollister und der FGQ Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten stellt Betroffenen Informationen zu den wichtigsten Themen zur Verfügung. MOBITIPP fragte Antonia Karbe, Hollister Marketing Direktorin und FGQ-Vorstand Kevin Schultes, was Nutzer erwartet, die sich dafür anmelden.