MOBITIPP unterstützt die Forderung nach Überarbeitung des RISG

Derzeit wird der Referentenentwurf der Bundesregierung zum Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz (RISG) von Gesundheitsminister Jens Spahn heiß diskutiert. Normalerweise beteiligen wir vom Ratgeber MOBITIPP uns nicht an politischen Diskussionen. In diesem Fall unterstützen wir aber den Widerstand gegen dieses Gesetz, weil es die Grundwerte unserer Demokratie in Frage stellt.

Stefan Keller: „Vergessen Sie das mit dem Adrenalin!”

Wenn Stefan Keller über das Gleitschirmfliegen spricht, kann es philosophisch werden. Denn die Fliegerei ist so viel mehr als ein Sport für ihn. Dabei ist er im Juni 2013 während eines Flugs abgestürzt und sitzt seitdem im Rollstuhl. Der Fliegerei fühlt sich der 56-Jährige noch mehr verbunden als zuvor. Er übernahm es sogar, einer schwerstbehinderten jungen Frau mit Atemgerät den Traum vom Fliegen zu erfüllen.

Deutscher Mobilitätspreis 2019

Die zehn Gewinner des diesjährigen Deutschen Mobilitätspreises stehen fest. Darunter sind auch Projekte, die auch die Lebensqualität von Menschen mit Einschränkungen direkt oder indirekt verbessern können.

Mit Fahrradlenker einen VW-Bus steuern

Die meisten Autoumrüstungen für Menschen mit Behinderung sind individuell. Schließlich geht es ja darum, ein Standardfahrzeug den einzigartigen Anforderungen eines Autofahrers oder Beifahrers anzupassen. Ein solcher Umbau, wie ihn ASP Behindertenfahrzeuge in Bremen an einem VW T6 vorgenommen hat, kommt aber nicht alle Tage vor. Dabei spielt eine Fahrradlenkung als Eingabegerät für ein Joystick-Lenksystem eine besondere Rolle.

Wenn der Motor bei der Bewegung hilft

Körperliches Training wird meistens mit schweißtreibender Anstrengung aus eigener Muskelkraft in Verbindung gebracht. Dabei ist erwiesen, dass auch motorunterstützte, fein abgestimmte passive Bewegungstherapie großen gesundheitlichen Nutzen bringt. Gerade Menschen mit geringen Restkräften profitieren von diesem Training. Aber selbst durchtrainierte Sportler mit Handicap können sich damit viel Gutes tun.

Lass‘ krachen!

Zugegeben, Murderball – der ursprüngliche Name von Rollstuhlrugby – klang ein bisschen sehr martialisch. Vermutlich wollten die Entwickler dieser Sportart auch nur zum Ausdruck bringen, dass Rollstuhlrugby nichts für Zartbesaitete ist. Rasantes Tempo, Stürze, Crashs und viele Tore gehören dazu. Und genau deshalb ist Rollstuhlrugby ein großer Spaß sowohl für die Spieler als auch für die Zuschauer.

Ganzkörpertraining auch bei hoher Lähmung

Die meisten Sportarten und Trainingsmethoden für Rollstuhlfahrer werden mit den Körperteilen durchgeführt, die der Sportler noch bewegen kann. Das klingt zwar erstmal logisch, entspricht aber nicht den Empfehlungen vieler Ärzte und Therapeuten. Demnach sollten nämlich auch die gelähmten beziehungsweise passiven Körperteile regelmäßig bewegt, trainiert und belastet werden. Das ist sogar bis zu einer erstaunlichen Lähmungshöhe selbstständig möglich.

Integrativer Mannschaftssport

Wenn populäre Behindertensportarten aufgezählt werden, ist Rollstuhlbasketball garantiert auf einem der vorderen Plätze dabei. Das liegt unter anderem daran, dass diese Mannschaftssportart so integrativ ist wie kaum eine andere. Es lassen sich nicht nur gut unterschiedliche Behinderungsarten kombinieren, auch nichtbehinderte Basketballer können Teil des Teams sein. Kein Wunder also, dass Rollstuhlbasketball schon seit beinahe 60 Jahren eine paralympische Sportart ist.