Fachmesse Rehab 2021 wird auf den 23. bis 25. Juni 2022 verlegt

Bild einer Messehalle mit Ständen der Aussteller und vielen Besuchern

Es kommt anders als erhofft, zeichnete sich aber schon seit einiger Zeit ab: Die ursprünglich vom 6. bis 8. Mai 2021 geplante Rehab in der Messe Karlsruhe wurde neu terminiert. Die nächste Veranstaltung soll jetzt vom 23. bis 25. Juni 2022 stattfinden.

Ottobock kauft schwedische Entwicklerfirma des Mollii-Anzugs

Mädchen sitzend mit Exoskelett und Hund

Das Medizintechnikunternehmen Ottobock hat Mitte Januar das Start-up Exoneural Network übernommen. Die schwedische Firma hat den neuartigen „Exopulse Mollii Suit“ entwickelt. Dieser Anzug löst nach Angaben der Duderstädter verkrampfte Muskeln mit elektrischen Impulsen. Dadurch kann er Menschen mit Spastiken, etwa nach Schlaganfall und bei Parkinson, mobilisieren und ihnen ein aktiveres Leben ermöglichen.

Der neue VW Caddy: Technik auf der Höhe der Zeit

Blauer VW Caddy von der Seite mit geöffneter Heckklappe und Rollstuhl

Ob als Familienwagen, Taxi, Stadtlieferwagen, Werkstattwagen oder für den Rollstuhltransport: Die Entscheidung für einen Volkswagen Caddy ist für Autofahrer seit vielen Jahren eine ziemlich sichere Bank. Doch auch Bestseller kommen in die Jahre und so hat Volkswagen 2020/21 die Markteinführung einer neuen Caddy-Generation angekündigt. Parallel entwickelte der Umrüster AMF-Bruns bereits einen Heckausschnitt für mitreisende Rollstuhlfahrer, der nun verfügbar ist.

Voll unter Strom

Weißes Elektroauto von schräg vorne

Als hierzulande noch ausführlich darüber diskutiert wurde, ob Elektroautos nun eine gute und umweltfreundliche Alternative zu Verbrennungsmotoren sind, hat Tesla bereits mächtig Gas, Pardon Strom gegeben. Der Firmenname ist zeitweise fast zum Synonym für Stromer geworden. Ob der Hype um die amerikanischen Wunderautos auch für Menschen mit Behinderung berechtigt ist, haben wir uns an einem Mittelklassemodell von Tesla angesehen.

Reini Sampl: Rollstuhlfahrer im Rallye-Cockpit

Mann mit Kappe hinter dem Lenkrad eines Autos

Als vor längerer Zeit der Name Reini Sampl in einem Gespräch fiel, ging es um einen Sitzbademantel für Rollstuhlfahrer, den er sich patentieren ließ. Dann stellte sich heraus, dass der Mann eine Legende im österreichischen Behindertensport ist. Bei der Arbeit am aktuellen MOBITIPP-Ratgeber zum Thema Autoumrüstung kam Reini Sampl wieder ins Spiel: als querschnittgelähmter Pilot, der im Rallye-Sport mit nicht behinderten Fahrern vorne mitmischt. Ein klarer Fall für ein Mutmacher-Interview.

Dr. med. Gerhard Trabert: „Es gibt viele Wechselbeziehungen zwischen Armut und Behinderung!“

mann mit brille und mundschutz der einer frau mit gesichtsverletzungen hilft

Er geht dorthin, wo Politik und Gesellschaft gern wegschauen: Prof. Dr. med. Gerhard Trabert versorgt weltweit benachteiligte Menschen in medizinischen und psychosozialen Notsituationen. In Deutschland kümmert er sich seit Langem um obdachlose Menschen. Aktuell setzt er sich sehr für Geflüchtete auf den griechischen Inseln ein, darunter viele Menschen mit Behinderung. Für seine Hilfseinsätze wird Dr. Gerhard Trabert „Arzt der Armen“ genannt. Dabei macht der 64-Jährige auch klare Ansagen an die Politik, was sich verändern muss, um die Lage benachteiligter Menschen nachhaltig zu verbessern.

So können sich Personen beim Transport kontaktlos schützen

Frau die in einem Transporter einen Desinfektionsspender nutzt

Der Schutz vor Viren und Keime ist nach wie vor das beherrschende Thema. Sorgfältige Hygiene hilft, eine Ansteckung zu vermeiden. Der Umrüster AMF-Bruns in Apen hat deshalb einen kontaktlosen Desinfektionsspender für den Personentransport entwickelt, der sich einfach am Fahrzeugboden montieren lässt und auch für den Einsatz in Innenräumen geeignet ist. Zusätzlich ist ein Infrarot-Thermometer bestellbar.

Aktion Mensch geht in Berlin unter die Bauherren

Zeichnung eines barrierefreien und inklusiven Bauprojekts in Berlin

Leben mitten im Berliner Kiez: Anfang 2021 ist im zentralen Bezirk Wilmersdorf Baubeginn für ein Wohnhaus der Aktion Mensch. Etwa 20 Menschen mit und ohne Behinderung können dann in begehrter Wohnlage miteinander leben.