Joystickgesteuerte Antriebe

Typenkunde Spezialfahrräder, Rollstuhlzuggeräte und Handbikes

Solche Systeme bestehen meist aus drei Komponenten: den Rädern, in denen die Motoren eingebaut sind, dem Akku, der irgendwo am Rollstuhl verstaut wird, und dem Joystick, der in Reichweite des Rollstuhlfahrers angebracht wird. Durch einen joystickgesteuerten Antrieb wird der manuelle Rollstuhl zumindest zeitweise zu einem elektrischen. Dabei handelt es sich um einen Kompromiss, der vor allem für Fahrten im urbanen Umfeld und in weiträumigen Gebäuden gedacht ist.
Rollstuhl von hinten mit Zusatzantrieb und Joystick
(c) AAT Alber Antriebstechnik
Joystickgesteuerter Antrieb

Zielgruppe:

Menschen, die sich noch nicht damit anfreunden können, dauerhaft einen Elektrorollstuhl zu nutzen, finden in einem joystickgesteuerten Antrieb die passende Alternative. Der wesentliche Vorteil dieser Lösung ist, dass sie zerlegbar ist und deshalb noch gut im Auto mitgenommen werden kann.

(Text: Jens Krümmel, Volker Neumann)

Rollstuhl von hinten mit Zusatzantrieb und Joystick
Joystickgesteuerter Antrieb
(c) AAT Alber Antriebstechnik

PRO

  • Abmessungen des Rollstuhls bleiben kompakt
  • relativ preiswert im Vergleich zu einem E-Rolli
  • flexibel, da der Rollstuhl auch manuell betrieben werden kann
  • gut zu verladen, da die Komponenten einzeln abgebaut und verstaut werden können

CONTRA

  • erhebliches Zusatzgewicht
  • geringe Geschwindigkeit
  • robuster Rollstuhl als Basis nötig

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