Allrounder für den Alltag

Elektrorollstuhl RP1 von der Seite

Auf den E-Rolli RP1 waren einige Fachleute bereits vorher aufmerksam geworden, viele Anwender spätestens auf der IRMA oder der REHAB. Denn der von Rehamedpower selbst entwickelte Elektrorollstuhl ist nicht zuletzt wegen seiner Honeycomb-Bereifung ein echter Hingucker – was angesichts der Tatsache, dass für viele Menschen alle E-Rollis sowieso irgendwie gleich aussehen, eine beachtliche Leistung ist. Doch der RP1 ist nicht nur hübsch, er hat auch richtig was zu bieten.

Inklusion in der Schule – Chance oder Risiko?

Schulklasse von schräg hinten mit einem Rollstuhlfahrer und einem Kind, das sich meldet

Obwohl die Rechtslage eindeutig ist, tut Deutschland sich schwer mit der Integration behinderter Kinder in den regulären Schulbetrieb. Die Bandbreite an Gründen ist groß und reicht von fachlich fundierten Argumenten bis zu gefühlten Wahrheiten. Eltern von behinderten Kindern bringt das in eine schwierige Lage, weil sie oft nur die Möglichkeit haben, die weniger schlechte Lösung zu wählen. Ein Überblick.

Der JBH Carbon 21 im Fahrtest

Ältere Frau im Rollstuhl und jüngere Frau beim Spaziergang an einem See

Ein großes Manko vieler Hilfsmittel ist, dass sie zwar zweckmäßig, aber nicht besonders ansehnlich sind. Um das zu ändern, hat Ergoflix einige Modelle auf den Markt gebracht, die nicht nur durch ihre Funktionalität überzeugen, sondern auch durch ihr Design. Eines davon ist der JBH Carbon 21, für den es sogar eine Hilfsmittelnummer gibt.

Dolce Vita im Rollstuhl

Blick auf einen mit Strand mit Rollstuhlfahrern

Seitdem das Wort „Village“ (Englisch für Dorf) von den Marketingabteilungen vieler Hotels als hipper Namenszusatz entdeckt worden ist, hat es sich ziemlich abgenutzt. Das ist schade für solche Anlagen, die diese Bezeichnung tatsächlich verdienen, wie zum Beispiel das Feriendorf Bella Italia, direkt an der norditalienischen Adriaküste. Auf stattlichen 60 Hektar sind nicht nur 13 Häuser mit Gästeunterkünften verteilt, sondern auch Pinienwälder, zahlreiche Sportanlagen, Gastronomiebetriebe und einiges mehr. Das Erstaunliche dabei: Die gesamte Anlage und mindestens 150 Zimmer (!) sind barrierefrei.

Der Scoozy von Ergoflix im Fahrtest

Elektromobil von der Seite, das einen Bordstein hinauffährt.

Schon auf den ersten Blick sieht man, dass der Scoozy von Ergoflix ein besonderes Urbicle (Elektromobil) ist. Durch die Joysticksteuerung ist eine vorne offene Bauweise mit viel Beinfreiheit ermöglicht. Die großen, einzeln gefederten Räder ermöglichen es, sogar Bordsteinkanten problemlos herauszufahren. Ausflügen auch durch unwegsames Gelände steht damit nichts mehr im Weg.

Buchtipp: Bausteine für gezieltes Athletiktraining im Rollstuhl

Rollstuhlfahrer von hinten bei Dehnübungen

Ob vorbeugend gegen Überlastung im Rollstuhl oder für die Verbesserung der Athletik: Gute und vielseitige Fitnesstipps und -übungen, die auf die unterschiedlichen Belange von querschnittgelähmten Menschen eingehen, sind nicht ohne Weiteres zu finden. Dirk Lösel stellt in seinem Buch „Stark im Rollstuhl. Athletiktraining für Rollstuhlfahrer“ ein umfassendes Konzept vor, das allen Sportinteressierten Information, Inspiration, Motivation und Übungen in Text, Bild und QR-Codes zu vielen Videos bietet.

Der Gebrauchtmarkt für Elektromobile

Ebay Logo

Ein nagelneues Elektromobil in guter Qualität kostet einige tausend Euro. Wem das zu viel ist oder wer erst mal testen möchte, ob ein solches Fahrzeug für ihn überhaupt das Richtige ist, findet auf dem Gebrauchtmarkt ein umfangreiches Angebot. Er spielt sich im Internet, in Zeitschriften und in Fachmärkten ab. Ähnlich wie auf dem Automarkt gilt es aber ein paar Dinge zu beachten, wenn man am Ende mit dem Schnäppchen zufrieden sein will.

„Fit im Rollstuhl“: Neue Online-Plattform für Fitness und Athletik

Mann im Rollstuhl macht Sport mit Unterstützung eines Physiotherapeuten

Physiotherapeut Dirk Lösel, Athletiktrainer der Deutschen Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren, hat mit Nationalspieler Thomas Böhme die Plattform „Fit im Rollstuhl“ gegründet. Das Konzept basiert auf drei Säulen und richtet sich an Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer, die ihre Fitness und Athletik auf das „nächste Level“ bringen möchten.

Urlaub – ein Kick ins selbstständigere Leben

Kind im Rollstuhl mit Vater am Strand, beide schauen aufs Meer hinaus

Zugegeben: Urlaub in vertrauter Umgebung ist bequemer – vor allem mit einem Kind, das auf Medikamente und Hilfsmittel angewiesen ist. Dennoch spricht viel dafür, doch mal an einen anderen Ort zu fahren und sich auf das Neue einzulassen. Vielleicht sind Sie überrascht, wie schnell Ihr Kind sich an die Umgebung anpasst, sich neuen Begegnungen öffnet und etwas ausprobieren will. Für Eltern kann diese Entwicklung eine echte Herausforderung sein. Dennoch ist es mehr als einen Versuch wert.